About Talking Giants

Ausschlaggebende Gründe für Talking Giants:

1. Der Rotschopf sagte: Fame statt Mitleid, und klang überzeugt. Das hieß vor allem: Schluss mit dem ewigen Bettelnmüssen. Schluss mit den E-Mails an Redaktionen, die sowieso keiner liest, weil der Name nicht klingelt. Schluss mit den Opening Rates optimierten Betreffzeilen, den endlosen Querverweisen und Fußnoten, den Nachfragen (kam das Interview eigentlich an, hat’s dir denn gefallen?) und erst recht Schluss mit den mitleidigen Blicken der Leute, wenn’s um den ewigen Kampf ums Publizieren geht, ums Lautwerden, das Etwas-zu-sagen-Haben. Die bis zu bloßen Trampelpfaden niedergetretenen Strukturen der so genannten Industrie müssen doch nicht für immer die gleichen bleiben, nur weil man Angst hat. Oder bequem ist. Oder im schlimmsten Fall beides. Dafür muss man was tun. Beobachten beispielsweise, Interviews führen. Connecten. Aber tun muss man’s.

Famous2. Es gibt Menschen, die haben etwas zu sagen. Um ganz genau zu sein, haben alle Menschen etwas zu sagen. Das kann der Buchverkäufer um die Ecke sein, der Klempner unter dem Spülkasten oder die Drag Queen hinter dem DJ-Mischpult: Kritische und differenzierte Gedanken, beeindruckende Erinnerungen oder tagesaktuelle Eindrücke werden von uns allen nicht nur gern geteilt – wir schaffen sie selbst, jeden Tag. Vieles davon ist spannender als die gängige Vermarktungsweisheit, dass es nur laut genug sein muss, um gehört – und damit auch gemocht zu werden. Showbusiness-Glitter hilft da ebenso wie ein gewisser Ruf. Dabei sollte der Glanz eines Namens allein nicht darüber entscheiden, ob etwas gedruckt wird oder nicht. Es sollten die Inhalte sein.

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